Schnell durchblicken? So einfach geht es!
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Tipps für Schule und Unterricht - aus der Praxis für die Praxis

 

Häufig sind es sind die kleinen Ideen, die uns voranbringen.

Eine Weisheit der alten Griechen besagt: Zu viele Leute versuchen, das Glück der Menschheit zu vermehren oder gar neu zu erfinden, viel mehr hat es geholfen, wenn versucht wurde, das Unglück ein wenig zu verringern.

In diesem Sinne wollen wir hier keine großen pädagogischen Entwürfe präsentieren, sondern kleine Ideen, die sich im Schulalltag bewährt haben und die auch für andere anregend sein könnten.

Dabei wenden wir uns an Lehrer wie Schüler - mag sich jeder das heraussuchen, was ihm weiterhilft.

Wir hatten die Ideen ursprünglich einfach chronologisch angeordnet. Jetzt allerdings stellen wir die Reihenfolge um - das Neueste steht ab jetzt oben - der darunter befindliche "Wichtelhinweis" ist doch im März 2014 nicht mehr so ganz zeitgemäß ;-)

 

von Höcksken auf Stöcksken

 

Schule heute - das ist vor allem auch Recherchieren, selbst herauskriegen, was sich hinter einem Thema verbirgt.

 

Nur leider geschieht das häufig sehr eindimensional - geht nur in eine Richtung, will das herauskriegen, was zumindest der Lehrer schon weiß.

 

In vielen Fällen ist das auch nötig, schließlich gibt es Lehrpläne und müssen bestimmte Lernziele erreicht werden.

 

Manchmal hat man aber auch mehr Zeit - und die könnte man für eine Art Recherche-Abenteuer-Reise nutzen.

 

Man beginnt mit einer bestimmten Fragestellung bzw. einem Thema - stellt erste Recherchen an - schaut aber auch danach, was links und rechts vom Wegesrand an schönen Dingen auftaucht. Wichtig ist hier nur, dass man wirklich bei der Sache bleibt und nicht abschweift zu dem, was man selbst schon kennt.

 

Nehmen wir ein Beispiel:

  1. Gegeben ist das Thema "Sprachwandel".
  2. Natürlich landet man erst mal bei Wikipedia.
  3. Dort stößt man plötzlich auf die "unsichtbare Hand". Gemeint ist damit im sprachlichen Bereich, dass unkoordinierte Einzel-Aktionen nach bestimmten Gesetzmäßigkeiten am Ende doch eine Koordination produzieren, der man sich kaum noch entziehen kann. Wenn immer mehr Leute "wegen" mit dem Dativ verbinden, wird sich das am Ende durchsetzen.
  4. Dann folt man der "unsichtbaren Hand" weiter und landet bei dem Ökonomen Adam Smith, den man vielleicht schon aus dem Sowi-Unterricht kennt.
  5. Von dort aus geht es dann weiter zur "Bienenfabel", nach der eine Summe privater Laster durchaus für die Gemeinschaft etwas Gutes bewirken können.
  6. Um an diese Fabel heranzukommen, muss man dann noch mal eigenständig googeln und stößt auf einen Artikel der Zeitschrift "Die Zeit" vom 12.6.2014 - und dann
  7. endlich weiß man, worum es geht: Der Bienenkorb steht für eine Gesellschaft, in der jeder seinem eigenen Nutzen folgt, damit aber auch die Gemeinschaft am Leben erhält. Wenn man plötzlich von oben alles reguliert, wird zwar die Tugend besser, aber das Leben erstickt am Ende. Es ist traurig, aber anscheinend wahr: Der Egoismus aller Einzelmenschen bringt letztlich den Fortschritt.
  8. Damit wäre man dann wieder beim Sprachwandel: Der wird nämlich nur möglich, wenn man die einzelnen Menschen frei mit ihrer Sprache spielen lässt - und sie nicht in einer einmal festliegenden Norm einklemmt. Das heißt: Wenn immer mehr junge Menschen an der Tür des Lehrerzimmers fragen: "Können Sie mal Herr Meier" herausrufen, tut das zwar der jetzt sprachlich führenden Generation weh - aber es kann sein, dass die nächste Generation das schon ganz anders sieht und durchsetzt.

Für die Zeit kurz vor den Ferien:

Ist in einem Fach wie Deutsch die letzte Arbeit geschrieben, beginnt häufig etwas zwischen Verzweiflung und Langeweile.

 

Dabei kann man die Zeit sehr gut nutzen:

zunächst sicher für kreative Übungen, die etwas mit dem Leben der Schüler zu tun haben, zum Beispiel für ein kleines selbstgeschriebenes Theaterstück.

 

Oder aber - und das gilt besonders für die Klassen bzw. Jahrgangsstufen, die "einen Sprung nach oben" machen und sich neuen Herausforderungen stellen müssen - ein bisschen Fitness-Training im Bereich des Grundwissens.

 

Wichtig ist dabei nur, dass man es auf interessante Art und Weise angeht, nicht gleich den Eindruck erweckt, das sei Fortsetzung des "normalen" Unterrichts mit anderen Mitteln ;-)

 

Warum also nicht am Ende der Einführungsphase noch einmal auf ein paar grundsätzliche Dinge des Deutschunterrichts eingehen, zum Beispiel die folgenden Fragen (das kann man sicher noch aufpeppen, aber viele Schüler begreifen schon, dass es hier primär um ihr Leben und nicht mehr um die Schule und ihre Vorgaben geht.

 

Die folgenden Fragen kann man gerne auch kritisch durchsehen lassen - auch Ergänzungen von Schülerseite tun ihnen sicher gut.

 

  1. Wofür ist das Fach Deutsch eigentlich gut?
  2. Warum zahlen Leute für Rhetorik-Kurse viel Geld, obwohl sie es in der Schule umsonst lernen könnten?
  3. Wieso verwendet jeder Mensch im normalen Leben bestimmte sprachliche Mittel, statt auf einfachste Weise etwas darzustellen oder auszudrücken?
  4. Warum gibt es überhaupt so etwas wie Literatur, also zum Beispiel einen Roman oder ein Gedicht?
  5. Warum ist die Intention eines Textes nicht identisch mit der Intention des Verfassers?
  6. Warum gibt es nicht „die richtige“ Interpretation eines Gedichts oder eines anderen literarischen Textes?
  7. Welche Grundgattungen der Literatur gibt es und wie unterscheiden sie sich?
  8. Wieso sind viele Missverständnisse zwischen Menschen kein Problem mehr, wenn man den Begriff der Konnotation kennt?
  9. Wieso ist Hermeneutik etwas, was man jeden Tag im Alltag erlebt?
  10. Warum verändert sich Sprache eigentlich ständig?

 

Korrektur von Klausuren: Umgang mit ganzen Punkten

 

Die Problematik von Ganze-Punkt-Vorgaben:

Immer wieder ist man als Lehrer mit Vorgaben der Bewertung konfrontiert, bei der Maximalpunkte zwischen 2 und 9 oder gar 12 vorgegeben sind.

Zum Problem wird das, wenn ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass nur ganze Punkte vergeben werden können.

 

Die Ungerechtigkeit des ständigen Auf- oder Abrundens

Was ist aber mit einem Schüler, der immer so knapp zwischen zwei Punktnotierungen steht, also zwischen 2 und 3 bei maximal 5 zum Beispiel.

 

Plädoyer für einen ersten "vorläufigen" Bepunktungsdurchlauf

Hier sollte man sich nicht scheuen, bei einem ersten Durchgang der Bewertung den Mittelwert, also die 2,5, einfach für sich erst mal stehen zu lassen.

 

Pädagogische Abschlussbewertung im Lichte der Gesamtleistung

Nach Abschluss dieses ersten (persönlichen) Bewertungsdurchgangs hat man dann einen besseren Gesamtblick und kann im Einzelfall auch zu einer gerechteren Bepunktung kommen.

 

Nutzung von Spielräumen:

Wo es nicht ausdrücklich verboten ist, kann man natürlich eine differenzierte Sicht auf die einzelnen Teilleistungen auch in Dezimalzahlen ausdrücken, also ein Wert, der knapp unter den maximal 2 Punkten liegt, wird einfach mit 1,8 gezählt.

 

Fiktive Sachtexte als Mittel der Erkenntnis

 

Besonders Geschichtslehrer haben das Problem, dass sie für manche Themen keine passenden Quellen haben. Was man findet, ist zu kurz, zu komplex oder einfach vom Gedankengang schwer verständlich.

 

Warum da nicht den Mut haben, einen fiktiven Text, zum Beispiel ein Gespräch, einzusetzen.

 

Wichtig ist natürlich, dass das den Schülern transparent gemacht wird.

 

Im günstigsten Falle machen sie sich dann selbst an die Aufgabe, "dröge" Buchtexte in lebendige Gespräche, Beschreibungen oder Appelle zu verwandeln.

 

Wie das mit fiktiven Gesprächen geht, zeigt das hier vorgestellte Buch.

Nähere Infos dazu auf dieser Seite:

Übrigens gibt es für die Käufer des E-Books eine spezielle Seite, auf der man druck- bzw. kopierfertig die Gespräche vorfindet.

 

Manchmal heiligt der Erkenntniszweck auch das fiktive Mittel

School-Life-Balance

Wie man Schülern helfen kann, schon in der Oberstufe mit dem Leben zu beginnen.

Wenn man sich über die Teilnahmslosigkeit von Schülern ärgern muss, ist schon viel schiefgelaufen - was meistens am Schulsystem liegt. Das behandelt nämlich Oberstufenschüler weitgehend als unmündige Abarbeiter von Vorgaben. Viel daran ändern kann man als Lehrer nicht, wohl aber mit den Schülern gemeinsam überlegen, wie man sich "Autonomie-Inseln" schaffen kann, in denen das eigene Interesse und die eigene Persönlichkeit schon mal zum Zuge kommt.

Dieses E-Book gibt dazu viele Tipps und hilft Schülern vor allem beim Einstieg ins Fach Deutsch in der Oberstufe.

Näheres dazu findet sich hier

Sachverhalte spannender darstellen

 

Es ist häufig traurig - da muss man schon in die Schule - und dann wird man auch noch durch Erklärungen und Vorträge gelangweilt . Wie man ein Thema spannend darstellt und dabei sehr kreativ vorgeht, zeigt unser Arbeitsblatt. Einfach mal ausprobieren - und dann häufig anwenden. Schon wird Schule spannender und unterhaltsamer..

Näheres dazu findet sich hier

 

Mehr mit Interviews arbeiten

 

2014-10-13: Interviews - eine in der Schule unterschätzte Möglichkeit

Ein neues Gesicht im Unterricht ...

In der Schule kommt es immer wieder vor, dass eine Lerngruppe eine neue "Bekanntschaft" macht. Dabei kann es sich um Praktikanten oder Lehramtsanwärter handeln. Häufig kommen aber auch Experten in die Schule, zum Beispiel Drogenberater, Polizeibeamte oder auch Vertreter von Religionsgruppen.

 

... aber leider keine Fragen:

Häufig gibt es hier am Anfang unnötig peinliche Situationen, weil die Schüler es nicht gewohnt sind, mit Fragen auf neue Menschen in ihrem Umfeld zuzugehen.

 

Hilfen zum Einüben von Interview-Situationen:

Das kann man aber trainieren - entsprechende Tipps und Hilfen stellen wir bereit.

 

Übrigens wird der Umgang mit Interviews als Sachtexten bis hin zu einer Klassenarbeit in dem folgenden E-Book behandelt:

 

Auch Interviews sind Sachtexte - der Umgang mit ihnen wird hier gut erklärt - bis hin zu einer Klassenarbeit mit Lösung

Beispiel für ein fiktives Interview, das sich sehr gut als Basis für Übungen oder eine Klassenarbeit verwenden lässt.

 

 

„Kinderarbeit“ ab jetzt in jeder Schule?


Schlaufurter Nachrichten, 26.09.2014

(Eig. Ber.) Vor wenigen Wochen erregte Prof. Wolfgang Aufdengrund einiges Aufsehen durch einen Vortrag an der Schlaufurter „Abend-Akademie“, in dem er für eine differenzierte Sicht auf Kinderarbeit warb. Die Schülerzeitung des Gebrüder-Grimm-Gymnasiums nahm das zum Anlass, den Wissenschaftler zu interviewen. Die Fragen stellten Anja Fragnach und Lars Gutermut.

AF/LG: Herr Professor Aufdengrund: Ihr Vortrag zur Kinderarbeit hat einiges Aufsehen erregt. Da wir uns mit diesem Thema auch an unserer Schule immer wieder beschäftigen, wäre es schön, wenn Sie Ihre Ansicht einmal kurz zusammenfassen könnten.

WA: Es war natürlich wie häufig in den Medien: In der Veranstaltung war meines Wissens kein einziger Vertreter einer Zeitung oder gar von Rundfunk oder Fernsehen. Man hatte wohl gehört, dass ich in meinem Vortrag Kinderarbeit nicht ohne jede Einschränkung abgelehnt habe, bekam eine gewisse Aufregung mit bei Leuten, die auch nicht da waren – und schon hatte man einen scheinbaren Skandal. Den brauchen die Medien nun mal.

AF/LG: Was hatten Sie denn wirklich gesagt?

...

Hier nun ein Arbeitsblatt, mit dem man gut Interviews üben kann
Wie stellt man clevere Fragen an fremde [...]
PDF-Dokument [53.0 KB]

Mehr "Leben" in der Schule

Vielleicht sollte Schule doch etwas mehr auf das Leben vorbereiten ...

Man ist immer wieder erstaunt, wie sehr die Schulzeit einen "Einbruch" im Leben der Menschen darstellt. In der Kindheit noch voller Neugier, schalten junge Menschen nach Eintritt ins Schulsystem bald um zumindest auf passiven Widerstand.

 

Das hängt vor allem damit zusammen, dass sie das Gefühl haben, Schule ist eher ein Ort der "Lebensverhinderung" als der "Lebensunterstützung" - wobei es natürlich viele rühmliche Ausnahmen gibt.

 

Und diese Ausnahmen sollten wir stärken!!!

 

Beginnen wir doch gleich mit 10 Ratschlägen, wie man als Schüler die Schule stärker mit seinem Leben verbinden kann - oder auch umgekehrt:

10 Ratschläge, wie man das Leben in die Schule holen kann
10 Ratschläge Leben in der Schule.pdf
PDF-Dokument [65.0 KB]

Was tun mit Schülern vor dem Abitur, die in dem Fach keins machen

 

Jedem Fachlehrer mit Erfahrung ist klar, dass es dringend nötig ist, kurz vor dem Abitur mit den Schülern seines Kurses, die in dem Fach Abitur machen, intensiv zurückzublicken und den behandelten Stoff gewissermaßen "zu aktualisieren".

Normalerweise müssen sich auch die Nicht-in-dem-Fach-Abiturienten (wir nennen sie mal abgekürzt Nifabis) das alles anhören, was wohl kaum der Forderung nach "individueller Förderung" entspricht.

Ein anderer Weg wäre, den Kurs zumindest phasenweise zu teilen und die Nifabis die Themen rückblickend eher allgemein und zukunftsorientiert "rekapitulieren" zu lassen.

Anbei ein Beispiel, bei dem das sehr gut gelöst wurde - vielleicht regt es ja auch andere Schüler bei anderen Themen entsprechend an:

 

Bildungswert für Nicht-Abiturienten von "Iphigenie auf Tauris"

Iphigenie auf Tauris ist in vielerlei Hinsicht sicherlich ein Stück das man gelesen haben sollte.

 

Auf der einen Seite, weil es von Johann Wolfgang Goethe geschrieben wurde, der schließlich zu den bedeutendsten deutschen Dichtern zählt und es deshalb ein Stück Kultur- und Bildungsgut ist.

 

Zum anderen, weil es faszinierend ist, wie zeitlos dieses Stück im Prinzip ist. Die Werte wie Humanität, Zwang und Freiheit sind ja allgegenwärtig.

 

An dieser Stelle kann man erwähnen, dass die Insel Tauris gemeinhin als die Halbinsel Krim im Schwarzen Meer angenommen wird, bei der die Themen Zwang und Freiheit ja im Moment hochaktuell sind.

 

Außerdem ist die Lehre aus dem Schauspiel Iphigenies Wahrhaftigkeit gegenüber Thoas, durch die sie schließlich sich selbst und die anderen aus dem Dilemma (sie will Thoas nicht belügen, will aber auch keine Menschenopfer bringen) befreit. Gewissen spielt hier eine große Rolle, etwas von dem manche Gesellschaftskritiker vielleicht behaupten, dass es in unser heutigen Gesellschaft immer mehr vernachlässigt wird.

 

Um diese Werte jedoch zu entdecken und zu verstehen muss man viel Geduld und ein bisschen Wohlwollen mitbringen, da Goethes Texte nicht unbedingt einfach zu verstehen sind. Wichtig ist sicher, dass vor allem Nicht-Abiturienten deutlich gemacht wird, dass man das Stück nicht liest, weil es im Lehrplan steht, sondern weil es irgendwo zur Allgemeinbildung gehört, einmal Goethe gelesen zu haben und festzustellen, dass zumindest die Themen zeitlos sind. (Die Sprache sicher nicht.)

 

Alles in allem darf man bei Iphigenie auf Tauris nicht mit der Erwartung dran gehen, dass dieses Buch einem irgendwelche Werte vermittelt, sondern einem muss vielmehr bewusst werden, dass das Werk vermittelt, welche Werte und Ansichten die Menschen früher hatten und dass es uns nun möglich ist, diese mit den Werten von heute zu vergleichen. Das Werk ist keine Unterhaltungslektüre, sondern viel mehr ein Weg sich Wissen anzueignen.

"Wichteln" mit einem kleinen Kompetenzschub in Richtung mehr "Bühnenpräsenz"

 

Nachtrag vom 23.2.14: Das Folgende scheint zunächst mal im Februar oder März nicht mehr so wichtig zu sein, zeigt aber dauerhaft, wie man einfache Alltagssituationen mit Rede-Übungen verbinden kann.

 

Zum Ende des Jahres ist in vielen Schulen wieder "wichteln" angesagt - diese kleine Aktion, bei der eine Gruppe sich gegenseitig beschenkt. Dabei wird jedem Teilnehmer ein anderer zugelost. Jetzt kommt es darauf an, den für wenig Geld zu beglücken, ohne dass er weiß, von wem das Geschenk kommt.

Wenn man das in der Schule durchführt, ist es häufig eine Veranstaltung, bei der viel Verpackungspapier zerrissen wird und kurze Zeit später jede Menge mehr oder weniger schöne Kleinigkeiten auf den Tischen ein fröhliches Chaos bilden.

 

Beides soll auch so bleiben - schön wäre nur, wenn ein kleiner Zwischenschritt eingeschoben würde: Die Wichtelgeschenke werden nicht einfach vergeben, sondern gewissermaßen vor aller Augen geöffnet - und dann tut der Beschenkte so, als hätte er gerade den Oscar bekommen und dürfte nun etwas Witziges oder Schlaues sagen.

Eine wunderbare Gelegenheit, das spontane Sprechen vor Publikum zu üben.

Um den Schülern den Einstieg zu erleichtern, können sie das genauso machen wie die Stars: Sie bereiten einen Zettel mit einer kleinen Rede vor, in die sie dann die Überraschung einbauen:

 

Zum Beispiel: "Es ist immer wieder schön, überrascht zu werden - mit diesem Geschenk hätte ich aber nie gerechnet/habe ich schon ein bisschen gerechnet. Ich freue mich sehr und werde es in Ehren halten/heimlich unter den Weihnachtsbaum legen/im nächsten Jahr weiterverschenken usw.

 

Übrigens kann man dieses Verfahren der spontanen Dankesrede auch beim sogenannten "Schrottwichteln" verwenden, bei dem gerade das verschenkt wird, was man gerne loswerden will. Hier ist natürlich die Herausforderung noch größer, sich dafür nett zu bedanken.

Auf jeden Fall macht es viel Spaß und die letzte Stunde vor den Weihnachtsferien kann für alle ein unvergessliches Erlebnis werden.

 

 

Das "Direktprotokoll" als große Hilfe für Lehrer und Schüler gleichermaßen

 

Das Leid mit den normalen Protokollen

Protokolle herkömmlicher Art sind in der Schule zu Recht unbeliebt. Da macht sich der oder die Unglückliche jede Menge Notizen und weiß schon, dass ihre Verarbeitung zu einem schönen Fließtext viel Arbeit machen wird. Gleichzeitig haben alle diejenigen, die diesen Stundenbericht dringend brauchen, nichts davon, denn das Protokoll wird ja frühestens in der nächsten Stunde abgeben, dann vom Lehrer noch kontrolliert und schließlich irgendwo abgeheftet. Häufig ist die End-Verwertungsstufe auf der Null-Linie, denn niemand hat Lust, die zwei oder auch drei Seiten Fließtext hinterher zu lesen.

 

Weitere Infos sowie eine Vorlage zu diesem Thema finden Sie hier:

Eine unserer Spezialitäten:

Textvorlagen

als fertige Arbeitsblätter

für Leserbriefe, Erörterungen u.ä.

Näheres dazu hier.

Rechtzeitig zum schriftlichen Abitur 2017: Die richtige Medizin gegen die Angst vor Gedichten.

Dazu jede Menge Tipps.

Näheres dazu hier.

Ganz neu: Erhältlich zum Beispiel hier - und sorgt für Erfolg bis zum letzten Prüfungstag. Denn das "Mündliche" ist für viele die größte Herausforderung! Also rechtzeitig besorgen.

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