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Schaubild zur Außenpolitik des Deutschen Reiches 1871-1914

 

Warum Schaubilder?

Bilder sagen bekanntlich mehr als 1000 Worte - und das gilt besonders, wenn es um manchmal schwierige historische Zusammenhänge geht.

Das angehängte Schaubild versucht, Schülern der 7. Klasse die schwierige außenpolitische Situation Deutschlands nach der Reichsgründung 1871 klarzumachen.

 

Lücken als Herausforderungen:

Zugleich ist es so angelegt, dass noch ein bisschen mitgedacht werden muss. Dementsprechend sind mit F1-11 durchnummerierte Lücken eingebaut.

Außerdem sind zwei zentrale Figuren, Bismarck und Wilhelm II., mit Sprechblasen eingefügt worden, kenntlich an bezeichnenden Symbolen.

Bei Bismarck ist es ein Turm, was eine Anspielung auf die Verehrung durch die Deutschen nach 1871 ist. Bei Wilhelm II. ist es ein Kriegsschiff, weil die Flottenpolitik nicht nur Ausdruck deutschen Größenwahns war, sondern mit der Verschärfung der Frontstellung zu Großbritannien mit zur Niederlage im Ersten Weltkrieg beigetragen hat.

 

Anregungen zum Weiterdenken:

Für besonders kundige und intelligente Schüler gibt es auch noch spezielle Highlights: So sind etwa die Felder für Deutschland und Frankreich so angeordnet worden, dass sie sich überlappen. Man kommt sicher leicht darauf, dass das für den Streit um Elsass-Lothringen steht.

Damit wird deutlich, dass diese Schaubilder vor allem auch Anregungen für das selbstständige Weiterdenken sind.

Schaubild der deutschen Außenpolitik zwischen 1871 und 1914
Das Schaubild zeigt die Lage Deutschlands nach der Reichseinigung von 1871 und konzentriert sich dabei auf die Situation und Interessenlage der fünf Hauptakteure.
Schaubild Deutsche Außenpolitik 1871-191[...]
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Daraus der folgende kurze Auszug:

 

Kapitel 20.2 Das schlimme Erbe des Sieges von 1871

 

Das Problem war nur, dass dieses neue Reich durch drei Kriege gegründet wurde, wobei der letzte – gegen Frankreich – besonders schlimme Folgen zeigen sollte. Die Militärs zwangen Bismarck, dem geschlagenen Gegner zwei große Provinzen im Osten (Elsass und Lothringen) wegzunehmen. Zum einen gingen sie davon aus, dass Strafe nun einmal sein muss. Frankreich hatte ihnen den Krieg erklärt und ihn verloren, jetzt musste es dafür einen Preis bezahlen. Zugleich bekam man damit natürlich eine militärisch sehr viel günstigere Situation, wenn die deutsche Grenze gegenüber Frankreich nach Westen verschoben war.

 

Das bedeutete aber zugleich, dass Deutschland auf Dauer einen unversöhnlichen Feind im Westen hatte und immer befürchten musste, dass dieses Frankreich sich auch noch mit Russland zusammentat. Das hätte für Deutschland einen Zweifrontenkrieg bedeutet – und der

wäre kaum zu gewinnen gewesen. Was man sich also als Sicherheit ausgedacht hatte, führte auf Dauer zu mehr Unsicherheit.

 

Dazu kam natürlich, dass Bismarck es nicht verhindern konnte oder wollte, dass das neue deutsche Kaiserreich mitten im Kerngebiet Frankreichs, im Spiegelsaal des berühmten Schlosses von Versailles ausgerufen wurde. Das vergrößerte zusätzlich den Hass der

Franzosen auf das jetzt so mächtig gewordene Reich an ihrer Ostgrenze.

 

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5.16 Bismarcks Außenpolitik nach 1871: Aus einem Guss, aber teuflisch kompliziert

 

Das deutsche Kaiserreich von 1871 war nicht nur von oben geschaffen worden, sondern auch mit Gewalt. Drei Kriege hatten zu seiner Entstehung beigetragen.

Zuerst wurde mit Österreich Dänemark besiegt, es ging dabei um den Schutz der Deutschen in Schleswig Holstein.

Dann siegten die Preußen über Österreich und schufen anschließend schon mal einen norddeutschen Bund.

1870 gelang es Bismarck dann, den französischen Kaiser Napoleon den Dritten so zu provozieren, dass er von sich aus den Krieg erklärte.

Damit wurde es möglich, dass auch die süddeutschen Staaten von Baden bis Bayern sich zunächst am Krieg und dann auch am Sieg über Frankreich beteiligten.

 

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