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Lückentext: Russland bis zu Lenin

Wer sich schnell über die Vorgeschichte der Oktoberrevolution in Russland informieren möchte, der ist hier genau richtig.

In 10 Schritten wird die Entwicklung nachgezeichnet.

Und die Lösungen gibt es wie immer per Mail an:

ht@schnell-durchblicken.de


1.      Neben Preußen und Österreich gehörte Russland zu den drei großen Aufsteigern im 17./18./19. Jahrhundert.

2.      Im Unterschied zu England, das schon im Mittelalter frühe Formen parlamentarischer Beteiligung an der Macht entwickelte, Frankreich, das im Jahre 1789 eine Revolution erlebte, die zum Ende der absolutistischen Macht des Königs führte und Preußen, das unter dem Freiherrn von Stein eine Art Demokratie von oben entwickelte, verharrte Russland in einer extremen Form von Selbstherrschaft, auf deren Fachbezeichnung man leicht kommen kann, wenn man Automobil und Demokratie verbindet: Autokratie

3.      Er stützte sich dabei auf ein festes gesellschaftliches Gefüge aus Adel, Klerus, Militär und ersten, aber noch schwachen Ansätzen eines besitzenden Bürgertums.

4.      Die größte Herausforderungen für ein solches System alleiniger Machthabe und großer gesellschaftlicher Ungerechtigkeit waren die Ideen von Karl Marx, die im 19. Jahrhundert zur Herausbildung anarchistischer / liberaler / sozialdemokratischer Parteien führte.

5.      Ihr Ziel war die Revolution, also die Umwälzung der Macht- und Besitzverhältnisse. Am Ende sollte der Kommunismus stehen, eine Gesellschaft, in der allen alles gehörte und niemand mehr unterdrückt wurde. Marx war aber klar, dass das nur erreicht werden konnte, wenn es eine längere Übergangsphase gab, die er „Diktatur des Proletariats“ nannte. In ihr sollten die bisher Unterdrückten so lange herrschen, bis die alten Unterdrücker entweder verschwunden waren oder aber sich angepasst und in die neue Gemeinschaft eingefügt hatten.

6.      Das Problem aller Revolutionäre im 19. Jahrhundert war nun, dass die Revolution nicht so einfach von selbst kam, wie Karl Marx es vorausgesagt hatte. Statt dass es nämlich immer weniger immer reichere Kapitalisten gab, die irgendwann unter den Ausgebeuteten keine Abnehmer für ihre Fabrikprodukte fanden, gaben sie einen Teil ihres Reichtums ab und banden die Arbeiter zum Beispiel durch Betriebsrenten oder kleine Häuser an sich – nach dem Motto: Das Kapital schützt sich durch einen Ring von Eigenheimen.

7.      Es war Lenin, der nach dem Tod von Karl Marx dieses Problem deutlich sah: Er sprach davon, dass die Kapitalisten mit ein paar Zugeständnissen die Arbeiter letztlich um ihren verdienen Anteil betrogen. Deshalb entwickelte er eine neue Theorie, bei der die revolutionären Veränderungen nicht von Arbeitermassen durchgeführt wurde, sondern von Berufsrevolutionären, die mit geschickt eingesetzter Gewalt das System erst mal umstürzen, die Macht übernehmen und dann von oben den Kommunismus aufbauen. Die Anhänger dieser Meinung nannte man ab 1903 Bolschewiki, weil sie zufällig mal eine Zufallsmehrheit errungen hatten – auch typisch für leninistische Machtstrategien.

8.      Sein Glück war, dass die deutsche / englische / französische Regierung ihn als Emigranten nach der demokratischen Revolution vom Februar 1917 durch ihr Gebiet von der Schweiz aus nach Russland reisen ließ, wo er die Menschen – und das hieß in Russland: vor allem die Bauern - mit zwei Versprechungen begeisterte: Frieden und Land.

9.      Die sogenannte Oktoberrevolution war dann aber trotzdem ein generalstabsmäßig geplanter Umsturz einer kleinen Minderheit, die anschließend schnell mit Gewalt alle konkurrierenden Kräfte, besonders auch die noch gewählte neue Nationalversammlung ausschaltete.

10.Es kam zu einem blutigen Bürgerkrieg, die die Bolschewiki auf Grund der militärischen Fähigkeiten eines Kerenskij / Tolstoi / Trotzki, und der Uneinigkeit der Gegner sowie viel Terror gewannen.

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