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Die Anfänge Deutschlands - König Heinrich I. (1919-936)

Auf dieser Seite stellen wir einen Film der Reihe "Geschichte Mitteldeutschlands" vor, der sehr gut deutlich macht: Die Anfänge Deutschlands waren schwierig - und es kam dabei ziemlich auf eine ganz bestimmte Person an. Einzelne Menschen können zwar nicht Geschichte "machen", sie können aber ihren Lauf zumindest stark mitbestimmen - zumindest für einige Zeit.

 

Man kann den Film u.a. bei Youtube unter dem Titel "Der erste Sachse auf dem Königsthron - Heinrich I." finden.

 

 

Zum Inhalt des Films:

  1. Er beginnt mit den Schrecken der brutalen Raubzüge der Ungarn und der Hilflosigkeit der Deutschen (in diesem Falle des Herzogs der Sachsen, Heinrich) angesichts der Schnelligkeit der Feinde und ihrer überlegenen Distanzwaffen (Kompositbogen).
  2. Es wird dann die kluge Zurückhaltung des Herzogs gezeigt beim Bemühen, die verschiedenen Stämme auf deutschem Boden unter seinem Königtum zu vereinigen (Verzicht auf Machtdemonstration, Bemühen, "primus inter pares", nur der Erste unter Gleichen zu sein.)
  3. Es folgt das Glück, einen prominenten ungarischen Krieger gefangennehmen und gegen einen Waffenstillstand eintauschen zu können.
  4. Sehr prägnant ist die Szene, in der der König nach eigener Aufrüstung durch Burgen und Kettenhemden den Ungarn statt des erwarteten Geldtributs nur einen toten Hund zuwirft.
  5. Deutlich wird auch, wie wichtig eine Art "ideologische" Kriegsführung ist, bei der die eigenen Leute sich hinter dem Symbol der sog. "heiligen Lanze" des Christentums versammeln und todesbereit in die Schlacht ziehen.
  6. Interessant auch, wie wichtig sog. "Gebetsverbrüderungen" sind, bei denen sich die Kämpfer gegenseitig versprechen, für ihr Seelenheil zu beten.
  7. Am Ende steht die kluge und folgenreiche Entscheidung, die Erbfolge so zu regeln, dass das Königreich nicht mehr unter den Söhnen aufgeteilt und damit geschwächt wird, sondern auf einen einzigen Sohn (das war dann König und später Kaiser Otto I.) übergeht.
  8. Der Folgefilm ist auch in Youtube zu finden unter der Überschrift: "Kaiser Otto I. - Kampf um die Krone"

Mögliche Diskussionspunkte:

  1. Kennt man Situationen auch aus heutiger Zeit und nicht nur im Bereich von Staatsführungen, wo es sinnvoll ist, seine Macht bzw. Machtansprüche gleich offen darzulegen, sondern erst mal auf Gemeinsamkeit zu setzen?
  2. Gibt es auch heute noch solche schrecklichen Gefahren wie damals die Einfälle der Ungarn, die man auf Dauer nicht mit Verhandlungen, sondern nur mit maximaler Abwehrbereitschaft, also auch Krieg begegnen kann?
  3. Wie wichtig ist auch heute noch eine "ideologische" Grundlage für Soldaten. Brauchen sie so etwas, um ihr Leben einzusetzen?
  4. Nun noch die Abschluss-Variante der ersten Frage: Gibt es heute Beispiele, dass mächtige oder einflussreiche Leute rechtzeitig dafür sorgen, dass es nach ihrem Ausscheiden aus ihrem Amt keine Nachfolgeprobleme gibt? Oder gilt das, was Helmut Kohl als Bundeskanzler gemacht hat: Er hat zwar mit Schäuble einen "Kronprinzen" ernannt, aber offensichtlich nichts getan, um ihn auch wirklich Bundeskanzler werden zu lassen. Oder Frau Merkel, der nachgesagt wird, dass sie nicht mal einen Kronprinzen oder eine Kronprinzessin neben oder unter sich duldet.

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