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622 n. Chr: Geschichte des Islam

Die Geschichte des Islam wird immer interessanter für den Geschichtsunterricht.

Wer sich hier einen schnellen Überblick verschaffen will, dem sei das E-Book

"Geschichte für Durchblicker" empfohlen, aus dem wir im Folgenden einige Auszüge bringen.

 

1 Der Islam – eine religiöse Gegenwelt, die schließlich zum Überholen ansetzt

Während noch vor wenigen Jahren der Islam im deutschen Geschichtsunterricht höchstens mal auf einer Karte der Zeit Karls des Großen auftauchte oder im Rahmen der Kreuzzüge, dürfte er heute einen ganz anderen Stellenwert haben. Je selbstverständlicher es wird, dass der Islam zur deutschen Gesamtkultur gehört, desto mehr ist es nötig, sich mit seiner Geschichte zu beschäftigen.

 

1.1 Eine neue Religion entsteht in Arabien

Weitgehend unbemerkt von der christlichen Welt entsteht in der Wüste Arabiens eine dritte große Weltreligion, deren Anhänger nur an einen Gott glauben, was man Monotheismus nennt. Auch sie haben eine eigene Zeitrechnung, die in diesem Falle mit dem Jahr 622 beginnt. Damals musste nämlich Mohammed von Mekka nach Medina fliehen, von wo aus dann ein ganzes Weltreich aufgebaut wurde.

 

1.2 Ausdehnung bis fast nach Frankreich hinein

Nicht mal 100 Jahre dauerte es, bis rund 7000 Berber aus Nordafrika unter Führung von Tariq ibn Ziyad nach Spanien übersetzten, woran noch heute der Name Gibraltar erinnert: Berg des Tariq.

Innerhalb kürzester Zeit war die iberische Halbinsel, d.h. die heutigen Länder Spanien und Portugal unter muslimischer Kontrolle - und fast wäre noch Frankreich dazugekommen. Hier war allerdings im Jahre 732 bei den Städten Tour und Poitiers Schluss: die Eroberer aus dem Süden wurde von einem fränkischen Heer unter Karl Martell besiegt – und für lange Zeit blieben die Pyrenäen zwischen Spanien und Frankreich die Grenze zwischen dem muslimischen Westteil Europas und dem christlichen Rest.

Eine interessante Darstellung der Schlacht und ihrer Umstände, bei denen der neu erfundene Steigbügel eine große Rolle spielt, findet sich übrigens auf der Seite:
http://www.welt.de/kultur/history/article902832/Wie-Karl-Martell-das-Abendland-rettet.html

Bis zur Wieder-Entdeckung Amerikas durch Kolumbus gab es noch immer kleiner werdende muslimische Staatsgebilde auf der iberischen Halbinsel – bis der letzte Emir von Granada, Boabdil, besiegt wurde und beim Verlassen seines Herrschaftsgebietes seine berühmten Tränen vergoss.

 

1.3 Die zweite Stoßrichtung in Richtung Südosteuropa

Im Osten konnten die Muslime bald den ganzen vorderen Orient einschließlich des Iran erobern und auch den Resten des oströmischen Reichs und der Stadt Byzanz (auch Konstantinopel und heute Istanbul genannt) immer mehr zusetzen.

Nachdem die Kreuzzüge im 11., 12. und 13. Jahrhundert gescheitert waren, war es nur noch eine Frage der Zeit, bis 1453 der Übergang in Richtung Balkan geschafft wurde, Konstantinopel wurde von den Türken erobert, das dort gesammelte Bibliothekswissen zum Teil nach Italien mitgenommen.

In nächsten Jahrhunderten ging es dann immer weiter in Richtung Kerneuropa - erst im Jahre 1683, also etwa 100 Jahre vor der Französischen Revolution, konnte der letzte Versuch, Wien zu erobern, abgewehrt werden.

 

Weiter geht es dann in dem unten angegebenen E-Book mit den folgenden Kapiteln:

 

1.4Katastrophen für das Selbstverständnis des Islam – und die beiden Reaktionen darauf

 

 

1.5 Der Niedergang des Osmanischen Reiches und die Frage der Zugehörigkeit der heutigen Türkei

 

1.6 Vorschlag für einen Perspektivenwechsel

 

Außerdem kann man sich jederzeit Rat und Tipps bei den Autoren holen - am besten über das Kontaktformular.

 

Die Autoren sind nämlich sehr an der Weiterentwicklung ihrer Infos interessiert.

 

Besonders geht es dabei auch um aktuelle Bezüge.

 

 

Wem die Darstellung oben gefällt - vor allem im Hinblick auf Referate mit "echtem Durchblick", der kann sich für wenig Geld das "Durchblicker"-Buch zum Beispiel hier besorgen. Wenige Klicks - und schon hat man das Buch auf dem Smartphone und kann es überall nutzen.

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