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Umgang mit Informationsquellen im Geschichtsunterricht

Hier sammeln wir einfach mal Tipps und Ideen zum Umgang mit Materialien im Geschichtsunterricht.

 

Im wesentlichen gibt es vier Bereiche von Informationsquellen:

 

Zum einen sind da die Originalquellen aus der Vergangenheit, die "Überreste", die nicht versuchen, ihr Bild ihrer Zeit der Nachwelt "aufzudrücken".

Dazu gehören zunächst einmal die vielen Bruchstücke früherer Handlungszusammenhänge, von Verträgen über Briefe, aber auch Gebäuden und Münzen bis hin zu den Hinterlassenschaften einer jungsteinzeitlichen Toilette in einer Höhle.

 

Eine Beeinflussung der Nachwelt versuchen zum Beispiel Chroniken, besonders auch Memoiren u.ä. Diese Art von Quellen nennt man "Tradition", weil sie nicht nur Informationen, sondern auch Einschätzungen und Wertungen weitergeben wollen (lateinisch: "tradire")

 

 

Die zweite Gruppe von Informationsquellen: "Darstellungen"

 

Neben den Quellen, die sich durch zeitliche Distanz zu uns auszeichnen, gibt es natürlich auch Versuche aus unserer Zeit, die Vergangenheit zu begreifen. Ganz allgemein könnte man von "Darstellungen" sprechen, die sich dann grob in zwei Bereiche aufteilen lassen:

 

Wissenschaftliche Darstellungen sind entsprechend den Methoden ihres Faches gestaltet und sollten vor allem "transparent" sein, d.h. aufdecken, woher sie ihre Kenntnisse haben und wie sie zu ihren Erkenntnissen gekommen sind. Dementsprechend unverzichtbar sind Fußnoten und Literatur- bzw. Quellenverzeichnisse.

 

Daneben gibt es "populärwissenschaftliche" Darstellungen, das sind Versuche, Ergebnisse der Wissenschaft so darzustellen, dass auch eine breite Öffentlichkeit sie versteht. Auf Wissenschaftlichkeit im oben beschriebenen strengen Sinne wird dann mehr oder weniger verzichtet.

Zu dieser Sorte von Darstellungen gehören Zeitungsartikel, die sich mit geschichtlichen Themen beschäftigen, aber natürlich auch entsprechende Bücher und vor allem Dokumentationen im Fernsehen. Dort ist es ja in der Regel völlig unüblich und auch schwer machbar, die eigenen Informationsquellen offenzulegen und an Ort und Stelle auch zu zitieren.

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