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Wie werden sich die Machtverhältnisse in Zukunft entwickeln?

  1. Ausgangspunkte war die Frage, ob ein neuer "Kalter Krieg" in der Zukunft denkbar sei:
    Eine Zweiteilung wird es wohl in der klassischen Form nicht mehr geben, dafür gibt es inzwischen zu viele - mindestens drei Mächte: Neben den USA und Russland vor allem China.
     
  2. Allerdings zeigen sich inzwischen durchaus Gruppierungen: Russland nähert sich China an, die USA bringen Europa immer mehr in ein Abhängigkeitsverhältnis. Es wird lange dauern, bis die vielen Menschen, die jetzt zu uns kommen, uns wirklich alle bereichern - bis dahin wird es einen gigantischen organisatorischen und finanziellen Aufwand geben.
     
  3. Der aktuelle VW-Skandal zeigt auch, wie hart die USA zuschlagen, wenn es um ihre Wirtschaftsinteressen geht. Denn - wie man hört - verhalten sich die Behörden bei Strafzahlungen ganz anders, wenn es um amerikanische Firmen geht.
     
  4. Die größten Probleme der Zukunft werden aber weniger im Verhältnis der Großmächte zueinander liegen, sondern in gesellschaftlichen Auseinandersetzungen, die viel mit Identität und unterschiedlichen Kulturen zu tun haben. Die extremsten Beispiele sind der sog. "Islamische Staat", Boko Haram und vergleichbare Gruppen. Die zeigen Verhaltensweisen, die wir seit dem Mongoleneinfall des Mittelalters nicht mehr kannten.
     
  5. Der "Westen", d.h. der vom "alten Europa" und seinen Ideen geprägte Teil der Welt wird große Probleme haben, sich gegenüber den jungen und "hungrigen" Gesellschaften Afrikas und Asiens zu behaupten.
     
  6. Die USA und ihre Verbündeten haben in den letzten Jahren erfahren, wie schwierig es ist, im Zeitalter des Internets noch Machtpolitik alten Stils zu betreiben. Ein Bild, das die Gemüter aller menschenfreundlichen Bewohner dieses Planeten zu Recht erregt - und schon kommt demokratisch legitimierte Macht in große Schwierigkeiten.
     
  7. Dazu kommt, dass die alte Gleichung von Demokratie und erfolgreicher sozialer Marktwirtschaft nicht mehr so gilt wie früher. China ist trotz einer autoritären Partei-Regierung sehr viel erfolgreicher als zum Beispiel die Europäische Union - und die Bevölkerung würdigt auch diese Fortschritte.
     
  8. Die Europäische Union sollte wirklich nicht überschätzt werden, es reicht, wenn ihre Vertreter es ständig tun.

     

    Zur Ukrainekrise mit ihren gefährlichen Vorkriegs-Erscheinungen kommt jetzt noch Syrien als neuer gefährlicher Krisenherd zwischen dem "alten Westen" und dem neu sich bildenden "Ostblock" mit Annäherung an China hinzu.

     

    Es ist entsetzlich zu sehen, wie die "Menschlichkeit", die überall beschworen wird - gerade auch gegenüber Flüchtlingen, im Gegensatz steht zu ganz alter Machtpolitik mit Zerstörung funktionierender Staatswesen im Irak, in Libyen, jetzt in Syrien. Man muss Diktatoren nun wirklich nicht mögen, aber Bürgerkrieg und Zerstörung ganzer Länder kann ja wohl nicht die Alternative sein.

     

    Während man sieht, dass "nation building" nirgendwo klappt (siehe Afghanistan, siehe Somalia), schaut man der immer weiteren Zerstörung von Staaten einfach zu.

     

    Das heißt: Am Ende droht weniger ein neuer Kalter Krieg als vielmehr Chaos ohne Ende.

 

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