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Schaubilder zum Verhältnis von Sprache und Welt

Spannend wird es, wenn man sich fragt, inwieweit unser Denken und damit auch unsere Sprache (oder umgekehrt) etwas mit der wirklichen Welt zu tun haben, die uns umgibt.

 

Wir haben mal versucht, das in Schaubildern auszudrücken.

 

Das erste soll vor allem zeigen, wieviele Filter vorhanden sind, bevor wir über etwas sprechen können. Stellvertretend für all das, was zu der uns umgebenden Welt gehört, haben wir den Menschen und seine Welt mit einer Fülle von Begriffen "umrahmt", die natürlich in keiner Weise repräsentativ sind.

 

Was jetzt die Filter angeht: Da sind erst mal unsere Sinne - dann kommt die Sprache, die unser Denken stark beeinflusst. Schließlich kommen noch unsere spezifischen Vorstellungen hinzu, die wir mit Begriffen verbinden, was man "Konnotationen" (mitschwingende individuelle Bedeutungen) nennt.

 

Das untere Schaubild beschäftigt sich mehr mit der Frage, welche Rolle Begriffe spielen, um die Welt zu begreifen.

 

Was im Schaubild noch zu kurz kommt und über die Konnotationen nur angedeutet wird, ist, dass wir uns natürlich auch eine eigene Welt in uns aufbauen - die dann eben auch auf die reale Welt zurückwirkt. Dies wird ja im Zeitalter der Industrialisierung und des Klimawanders überdeutlich.

 

Aber auch in unserem ganz privaten Umfeld können wir gestaltend und verändernd tätig sein.

 

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