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Kurzgeschichte und Roman

Am besten lernt man, wenn man nicht theoretisch, sondern praktisch an eine Sache herangeht.

 

Also dann - einfach mal ausprobieren.

 

Das Arbeitsblatt präsentiert eine Kurzgeschichte aus und zeigt, wie man von dort aus zu einem ganzen Roman kommen könnte.

 

 

 

Arbeitsblatt: Wie aus einer Kurzgeschichte ein Roman werden kann
Roman - Kurzgeschichte - Glück im Unglüc[...]
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Concerto russe als interessanter Übergangs-Fall
Ein interessanter Fall von Überschneidung zwischen Kurzgeschichte und Roman wird übrigens hier beschrieben.

 

Es geht darum, dass der Anfang eines Romans wie eine Kurzgeschichte verstanden und behandelt werden kann.

 

Schönes Beispiel für "kurzgeschichtenfähigen" Romananfang


Wer ein Beispiel für einen Romananfang sucht, der durchaus auch als Kurzgeschichte durchgehen könnte, sei verwiesen auf:

 

Andrea Sawatzki, Ihr seid natürlich eingeladen (Piper: München/Berlin 2016, S. 5-8. Zu dem Roman gibt es einen "Blick ins Buch".

Wenn man auf Seite 8 abbricht bei "Damit legte er auf. Ohne einen Gruß." hat man eine wunderschöne Geschichte, die mit dem überraschenden Anruf eines 19jährigen Sohns aus Los Angeles beginnt und dann auf einer Skala der Überraschungen damit endet, dass die Mutter jetzt die Hochzeit ihres Sohnes kurz vor der Geburt eines Kindes ausrichten soll. Dazu kommt eine Familie der zukünftigen Ehefrau, die auch noch viele Fragen aufwirft.

 

Wie Andrea Sawatzki in diesem Gespräch die Mutter zunehmend in Fassungslossigkeit versenkt, während der Sohn so tut, als wäre alles das Normalste von der Welt, ist schon nicht schlecht gemacht.

 

Anbei ein paar Vorschläge für eine mögliche Aufgabenstellung:

 

Aufgabenstellung:

Bei dem Text handelt es sich um die Einleitung des Romans „Ihr seid natürlich eingeladen“ von Andrea Sawatzki, Piper: München/Berlin 2016

1.Bestimme zunächst einmal das Thema des Textes  möglichst als Frage- oder auch Problemstellung.
2.Verfasse eine Inhaltsangabe. Achte dabei auf die Beschränkung auf Wesentliches und verwende als Standard-Tempus das Präsens. („In dem Text geht es um ...)
3.Was ist das Besondere an diesem Telefonat?
4.Wie ist es der Autorin gelungen, dieses Besondere hervorzuheben?
5.Wie könnte die Geschichte weitergehen?
6.Könnte man sie in dieser Form auch als Kurzgeschichte veröffentlichen?
 

Spannend ist in unserem Zusammenhang vor allem die letzte Aufgabe. Sie macht nämlich deutlich, dass es für eine Kurzgeschichte nicht reicht, dass sie kurz ist, direkt einsteigt und ein offenes Ende hat (zumindest in diesem Falle für einen Leser, der nicht weiterliest). Sie muss auch ausreichend Substanz haben, um für sich selbst stehen zu können. Das kann in diesem Falle sehr schön geprüft werden.

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