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Hinweise und Tipps zum ersten Teil der mündlichen Abiturprüfung - "Mini-Klausur"

Wir bringen hier Tipps zum ersten Teil einer mündlichen Abiturprüfung im Fach Deutsch.

Es handelt sich dabei um Auszüge aus einem E-Book-Projekt, dessen Know-how wir gerne in Auszügen zur Verfügung stellen.

 

Wer mehr möchte, kann sich über das Autorenformular gerne an uns wenden. Wir sind immer an Fragen und Anregungen interessiert.

 

Kontaktformular - Link:

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Anmerkungen zu diesem Beispiel für eine schriftliche Aufgabe für das mündliche Abitur
1. Gedichte eignen sich immer sehr gut für mündliche Prüfungen im Fach Deutsch, weil sie relativ kurz sind, dafür aber ausreichend komplex. Das heißt: Man kann sie schnell aufnehmen und – im Idealfall – auch sehr gut zeigen, was man gelernt hat und kann.
2. Die Aufgabenstellung ist im Vergleich zu einer Klausur grundsätzlich reduziert, allerdings kann man durchaus mehr als 30 Minuten damit verbringen. Umso wichtiger ist es, rechtzeitig zu üben, schnell und konzentriert an die Sache ranzugehen. Dazu gehört auch, nicht zu viel zu schreiben, Stichwörter reichen. Entscheidend ist ja am Ende der mündliche Vortrag.
3. Neu und typisch „Abitur“ ist die zweite Aufgabe, die den Bereich eines Themas überschreitet. Hier geht es nicht mehr nur um Expressionismus, sondern eben auch eine andere Epoche.
4. Wichtig sind ausreichende Erklärungen – vor allem dann, wenn sie über die Möglichkeiten eines reinen Wörterbuchs hinausgehen müssen.

 

 

Es folgen noch allgemeine Hinweise zur Lösung solcher Aufgaben:

Beginnen wir mit dem ersten Teil, einer Art Klausuraufgabe, die aber in 30 Minuten  erledigt werden muss und deren Ergebnisse in der Prüfung mündlich  vorgetragen werden.

Der schnelle Aufgaben-Check:

Was auch schon für jede Klausur galt, hier ist es besonders wichtig: Man sollte möglichst schnell die Aufgabe checken und sich überlegen, wie man sie in den 30 Minuten lösen kann, die man hat. Noch ein kleiner Tipp: Die Aufgabe wird einem vom Prüfer im Prüfungsraum vorgelegt, man soll sie sich dort schon durchlesen und kann ggf. auch Fragen stellen. Diese Zeit sollt man ruhig nutzen ;-)

Im Prüfungsraum notiert man sich dann am besten, was einem spontan zur Methode, zum Thema und zu möglichen Fehlern einfällt. Achten sollte man von vornherein darauf,  dass man diese Notizen möglichst vernünftig auf den Notizblättern anordnet.

Sehr zu empfehlen ist es, nur die Vorderseite der Blätter zu beschreiben und sie gegebenenfalls durchzunummerieren. Dann hat man später alles übersichtlich im Blick und kommt nicht durcheinander.

Beispiele für Vorab-Notizen zu der oben aufgeführten Beispielaufgabe (Lichteinstein, Mädchen)
Solche ersten Notizen könnten in unserem Falle des Gedichtes von Lichtenstein so aussehen:
1. Nicht vergessen: Aufgabe vorstellen und Lösung erläutern!
2. Allgemeine Vorstellung des Gedichts, Verfasser, Titel, Strophenaufbau und Reim und Versmaß
3. Zeile für Zeile durchgehen – aus Sicht des Sprechers und Wirkung beim Leser
4. Zitate bringen, Zeilen nennen
5. Zusammenfassung ->  Intention
6.  Zusammenfassung der künstlerischen Mitteln
7.  Kennzeichen des Expressionismus ( die notiert man sich gegebenenfalls gleich am Anfang, weil man sie ja auf jeden Fall braucht und jetzt vielleicht noch gut im Gedächtnis hat. Außerdem hat das den Vorteil, dass man bei der Interpretation des Gedichtes sofort auf solche Elemente achtet und die schon mal entsprechend rausschreibt.
8. Gemeinsamkeiten mit der Romantik (kurz die Kennzeichen im  Hinblick auf dieses Gedicht durchprüfen)
9. Allgemeine Einschätzung des Gedichtes und seines Stellenwertes im Rahmen des Expressionismus – vielleicht auch Überlegungen zur aktuellen Bedeutung des Gedichtes (Leserperspektive).

Das sieht hier nach viel aus, man muss aber berücksichtigen, dass man ja Abkürzungen verwenden kann, außerdem hat man mit diesem Elementen schon einen Teil der Prüfung im Griff.

Der Blick auf die Uhr:
Wichtig ist dann, dass man auf die Uhr schaut und möglichst sauber schreibt: Denn erstens will man möglichst fertig werden und zweitens muss man sein „Geschreibsel“ auch unter Stressbedingungen noch lesen können.
Hilfreich sind natürlich auch Unterstreichungen und Markierungen.

Am besten übt man das schon im Rahmen der Vorbereitung auf das mündliche Abitur und entwickelt für sich ein System, auf das man schnell und sicher zurückgreifen kann.
Ganz kluge Leute haben so etwas schon im Laufe der gesamten Schulzeit entwickelt.

Einstieg in den eigenen Vortrag:
Wenn die 30 Minuten Vorbereitungszeit abgelaufen sind, wird man von einem Mitglied der Prüfungskommission abgeholt und achtet im Prüfungsraum darauf, dass man gleich zu Beginn seine Unterlagen ordentlich sortiert auf dem Tisch ausbreitet.

Es hat sich eingespielt, dass der Prüfling zu Beginn seines Vortrags noch mal die Aufgaben vorträgt. Am besten verbindet man das schon mit einem Lösungskonzept. Reines Vorlesen der Aufgaben sieht nicht so professionell aus. Auf jeden Fall kann man sich so schon mal warm reden.  Außerdem ist es natürlich günstig, wenn die insgesamt zur Verfügung stehenden mindestens 10 Minuten für den Vortrag von vornherein gut gefüllt werden.

Was tun bei Nervosität?
Eine gute Vorbereitung auf das Abitur insgesamt und auf die Situation im Vorbereitungsraum im besonderen sorgt sicher dafür, dass Nervosität kein großes Problem ist.
Dennoch lässt sie sich nicht immer in Prüfungssituationen vermeiden und viele Prüflinge haben zumindest Angst vor Blackouts  oder gar Panik-Attacken.

Wenn man merkt, dass der Puls doch ziemlich beschleunigt ist oder einem ganz heiß wird, sollte man vorher schon mal ausprobiert haben, wie man sich selbst beruhigen kann. Das reicht von bewusst ruhigem Atmen bis hin zu Tricks der Autosuggestion. Das ist dann irgendwann eine Frage an psychologische Ratgeber. Häufig hilft es auch schon, wenn man unangenehmen Gedanken oder gar Ängsten keinen Raum im Kopf übriglässt, indem man beruhigende Sätze still für sich wiederholt. Ggf. hilft auch ein Stoßgebet.

Ggf. kann es auch eine Hilfe sein, seine Situation offen anzusprechen. Prüfer sind auch Menschen, auch sie möchte gerne ein gutes Gespräch führen und nicht den Krankenwagen holen müssen. Auf jeden Fall verringern sich solche Unangenehmlichkeiten, je besser man sich vorbereitet hat und seine Gedanken auf die Lösung der Aufgabe konzentriert.

 

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Hier endet der Auszug aus dem E-Book-Projekt. Wer mehr möchte, kann sich über das Autorenformular an den Verfasser wenden. Wir freuen uns über jede Nachfrage oder auch Anregung.

 

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